jenzig

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Das Jenaer Zentrum für interdisziplinäre Gesellschaftsforschung (JenZiG) wurde am 3. Dezember 2009 gegründet. Es bietet SoziologInnen, Ökonomen, Psychologen, Sozialgeographen, Juristen und Kommunikations- sowie Erziehungswissenschaftlern von der FSU Jena eine gemeinsame inhaltliche Plattform für interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Inhaltlich ist das Zentrum auf die Erforschung des gesellschaftlichen Wandels im Spannungsfeld von Unsicherheit, Innovationund politischer Steuerung ausgerichtet. Indem es nicht nur verschiedene Fachdisziplinen zusammenführt, sondern bewusst unterschiedlichen oder sogar gegensätzlichen wissenschaftlichen Ansätzen eine Plattform für eine fruchtbare Auseinandersetzung bietet, soll JenZiG den Prozess produktiver wissenschaftlicher Verunsicherung unterstützen. Vier Arbeitsschwerpunkte sind im Forschungszentrum JenZiG zusammengefasst. Die einzelnen Forschergruppen tragen mit eigenem Fachwissen, speziellen Methoden und unterschiedlichen
Ansätzen dazu bei, gesamtgesellschaftliche Entwicklungen, insbesondere Transformationsprozesse, zu analysieren. In einem interdisziplinären Verbund soll die  Gesellschaft wieder stärker als Ganzes in den Blick genommen werden. Regionale Prozesse und Strukturen haben dabei einen genauso hohen Stellenwert wie globale Phänomene.
JenZiG2Zwischen dem Berg Jenzig – dem Hausberg Jenas – und dem Jenaer Zentrum für interdisziplinäre Gesellschaftsforschung JenZiG gibt es mehr Gemeinsamkeiten als nur die Namensanalogie. Erscheintder Berg Jenzig auf den ersten Blick nur als flacher Hügel,eröffnet er demjenigen, der ihn besteigt eine überraschende Perspektive, die sonst nur aus großer Höhe möglich ist. Genau dies entspricht dem Grundgedanken von JenZiG: Mit Bodenhaftung und dem besonderen ›Jena Spirit‹ wollen sich die im Zentrum versammelten Forschergruppen an große Fragen heranwagen. JenZiG, das sind gegenwärtig mehr als 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler: Ökonomen, Psychologen, Sozialgeographen, Rechts-, Erziehungs-, Kommunikations- und Sportwissenschaftler sowie Soziologen beiderlei Geschlechts. Es handelt sich um Professorinnen und Professoren, aber auch um viele wissenschaftliche Mitarbeiterinnenund Mitarbeiter.
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